Und mit großen Schritten geht es voran... Heute hatten wir mit dem Bauleiter der Firma Kohnert, die für den Kellerbau zuständig ist, unser Baustellengespräch. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass der ganze Termin höchstens 1 Stunde dauern würde. Da haben wir uns aber getäuscht. Tapfere 3 Stunden haben wir stehend neben dem Bauleiterwagen im Wind zugebracht. Heraus gekommen ist ein 4 seitiges Protokoll des Gespräches und eine Auftragsbestätigung für eine chemische Analyse des Bodens. Innerhalb des Gespräches ist haben wir erfahren, dass unser Boden erst chemisch untersucht werden muss, damit er von der Deponie angenommen wird. Das ist wohl in unserer Gegend so. Natürlich kostet der Spaß wieder richtig Geld. Das Bodengutachten hat auch noch ergeben, daß eine vollständige Wiederverfüllung leider nicht möglich ist. :-(
Was uns sehr überrascht hat war, dass noch zahlreiche Fragen aufgekommen sind, von denen wir gedacht haben, dass dies doch nun inzwischen klar sein sollten. Z.B. wie hoch unser Keller sein soll, ob eine Hebeanlage notwendig ist, etc. Bei diesen Punkten hatte unser Bauleiter einen anderen Informationsstand als wir. Deshalb musste er von der Baustelle zahlreiche Male mit Fingerhaus telefonieren, um dies noch abzuklären. Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass für den Kellerbau Baustrom und Bauwasser vorhanden sein muss. Ok, das war jetzt keine wirkliche Überraschung. Da wir aber nicht aus der Region kommen, stellt uns gerade das Bauwasser vor ein größeres Problem. Wir hätten uns ein Standrohr leihen müssen, dieses morgens vorbei bringen, abends abholen, morgens wieder vorbei bringen, etc. Ganz billig ist der Spaß bestimmt auch nicht. Gott sei Dank haben wir auch hier eine Lösung gefunden: Unsere zukünftigen Nachbarn stellen uns per Schlauch Wasser zur Verfügung. Dieses zahlen wir dann natürlich. An dieser Stelle schonmal vielen vielen Dank!
Während wir mit dem Bauleiter die einzelnen Punkte durchgesprochen haben, haben die Vermesser die Grobabsteckung des zukünftigen Gebäudes erledigt. Wir haben festgestellt, daß man sich, was die Größe des Grundstücks angeht, total täuschen kann. Wir konnten uns beide überhaupt nicht vorstellen, wie auf das kleine Stück Land unser Haus passen soll. Da gingen einem schon so Gedanken durch den Kopf wie: Hoffentlich haben die sich bei der Größenangabe des Grundstücks nicht vertan ;-)
Nachdem die Vermesser die Eckpunkte gesetzt haben, wußten wir es aber. Das Haus passt und es ist sogar noch ein wenig Platz drum herum. Auch wenn das auf dem Bild vielleicht nicht so wirkt. Nachdem wir die Stangen haben stehen sehen, kamen aber direkt die nächsten Zweifel.... das ist alles... größer wird das nicht ... Aber wir haben ja schonmal gelernt, daß man sich hier ganz extrem täuscht. Hoffentlich jetzt auch wieder ;-) |